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Plasma- oder LCD-Fernseher?
Plasma:
Bei Plasma-TV besteht jeder einzelne Bildpunkt (jedes einzelne Pixel)
aus drei kleinen Kammern, die in die Grundfarben Rot, Grün und Blau
aufgeteilt sind. Diese Kammern sind mit einem Edelgasgemisch, dem
Plasma, gefüllt und zwischen zwei Glasscheiben eingeschlossen.Um für den
Betrachter ein sichtbares Bild zu erzeugen, trifft UV-Licht auf die
Phosphorschicht der hinteren Glasscheibe. Das UV-Licht wird durch
winzige Zündungen ausgelöst und bewirkt, dass die Phosphorschicht rotes,
grünes und blaues Licht aussendet. Mehrere Millionen Pixel die
gleichzeitig erleuchten werden, lassen somit ein spontanes, scharfes
Plasmabild entstehen, das weder flimmert noch verzerrt ist.
LCD:
Bei LCD-TVs werden die Bildpunkte (Pixel) auch aus Kammern gebildet.
Diese liegen ebenfalls zwischen zwei Glasplatten, jedoch sind diese
nicht wie beim Plasma-TV mit Edelgasen gefüllt, sondern mit
Flüssigkeitskristallen. Diese Kristalle gaben der Technologie auch ihren
Namen „Liquid Crystal Display“.
Die LCD-Technologie verfügt über eine weisse Hintergrundbeleuchtung, die
ununterbrochen mit der gleichen Intensität auf die hintere Glasscheibe
strahlt.
Die Flüssigkeitskristalle nehmen das Licht der Hintergrundbeleuchtung
auf, regulieren die Lichtstärke und weisen den Bildpunkten die richtige
Farbe zu.
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HD DVD oder Blu-ray?
Das wichtigste Differenzierungsmerkmal ist die Speicherkapazität. Eine
HD DVD kann Daten bis zu einem Volumen von 32 Gigabyte speichern, eine
Blu-ray Disc schafft bi zu 50 Gigabyte. Zum Vergleich: Eine herkömmliche
DVD verfügt lediglich über eine Speicherfähigkeit von 4.7 Gigabyte.
HD DVD- wie Blu-ray-Player; beide Geräte spielen auch „alte“ DVD’s ab.
Die Bildqualität der Filme wird mit den neuen Geräten sogar noch besser
als vorher.
Erfahren Sie hier mehr über die Unerschiede zwischen HD DVD und Blu-ray.
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Für was steht "HD ready"?
Um dem Konsumenten Sicherheit beim Gerätekauf zu geben, hat
die EICTA, die europäische Vereinigung der
Unterhaltungselektronik-Markenhersteller, ein Logo geschaffen. Für die
Nutzung dieses Logos müssen die Geräte folgende Bedingungen erfüllen,
die ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit im Hinblick auf HDTV
garantieren:
1. Das Panel des Gerätes muss mindestens 720 Zeilen und das
16:9-Format haben:
Da der Vorteil von HDTV in der hohen Auflösung und damit der höheren
Schärfe liegt, wird dieser Vorteil nur dann richtig sichtbar, wenn das
Panel ebenfalls eine hohe Auflösung hat. Die Zeilenzahl des Panels lässt
sich aus der zweiten Zahl der Auflösung ablesen. Ein Panel mit der
Auflösung von 1.366 x 768 hat also 768 Zeilen und erfüllt damit diese
Mindestanforderung.
2. Das Gerät nimmt HD-Signale über folgende Anschlüsse entgegen:
a. eine digitale Schnittstelle DVI oder HDMI In Zukunft werden
hochauflösende Signale
hauptsächlich per digitaler Schnittstelle übertragen. Toshiba
setzt bei seinen „HD-ready“
Modellen auf die hochwertigere Schnittstelle HDMI.
b. eine analoge Schnittstelle, die YPbPr HD-Signale unterstützt.
(Komponenteneingang)
3. Diese Anschlüsse müssen folgende HD Videoformate unterstützen:
- 1.280x720 in 50 und 60Hz als Vollbild (progressive) => 720p
- 1.920x1.080 in 50 und 60Hz als Halbbild (interlaced) => 1.080i
- DVI und HDMI müssen den Kopierschutz HDCP unterstützen Alle Toshiba
Modelle, die mit
dem HD-ready Logo gekennzeichnet sind, bieten ein Höchstmaß an
Zukunftssicherheit.
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Vorteile des HDMI Anschlusses:
Anfang 2003 war die schon aus dem Computerbereich bekannte DVI- (Digital
Visual Interface) Schnittstelle als erste digitale Schnittstelle in die
Home Entertainment Welt eingeführt worden. Es dauerte nicht lange, und
schon 2004 erschien mit HDMI ein Nachfolger am Markt, der DVI
mittlerweile fast vollständig verdrängt hat. Mit neuen HD-Formaten (HD
steht für High Density, d.h. höhere Auflösung) wie HDTV, Blu-ray Disc
und HD DVD ist HDMI mittlerweile schon fast zum unverzichtbaren Standard
geworden.
• Alle Bild- und Tondaten in einem Kabel (Digital)
• Keine Kompression – keine Qualitätsverluste
• Keine Analog-Digital- oder Digital-Analog-Wandlung erforderlich
• Hohe Bandbreite – verarbeitet alle digitalen Formate
• Extrem hohe Datenübertragungsraten – keine Artefakte
• Kompatibel zu DVI
• HDMI unterstützt integrierte Fernbedienungen
• Geeignet auch für längere Distanzen ohne Qualitätsverluste
• Flexible Steuerungsmöglichkeiten durch bi-direktionale
Datenübertragung
• Reserven für erweiterte digitale Formate – zukunftssicher
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Übertragungsstandard DVI:
Das Digital Visual Interface (DVI) ist ein
Übertragungsstandard, der von der Digital Display Working Group (DDWG),
einer Kooperation von Technologie-Unternehmen wie Silicon Image®,
Intel®, Compaq®, Fujitsu®, HP®, IBM® und NEC® entwickelt wurde.
Der DVI 1.0 Standard wurde ursprünglich konzipiert, um die digitale
Übertragung von Videodaten zwischen einem Computer und einem
Flachbildschirm zu ermöglichen. Aufgrund seiner Fähigkeit, HDTV-Video
mit hoher Bandbreite digital übertragen zu können, hat sich dieser
Digitalanschluss auch in der Unterhaltungselektronik durchgesetzt. DVI
ist einer der schnellsten Wege, um Videodaten digital zu transportieren.
Die Verbindung von DVI mit einem Wiedergabegerät (Display oder
Projektor), welches Digitalsignale verarbeiten kann, gewährleistet eine
bestmögliche Bildqualität ohne Signalverluste.
Der DVI 1.0 Standard legt folgende Spezifikationen für den DVI-Anschluss
fest:
- DVI-D: Nur digitale Übertragung
- DVI-I: Digitale und analoge Übertragung
- Dual-Link: Übertragungsrate 2x165 MHz (2048x1536 bei 60 Hz,
1920x1080 bei 85 Hz)
- Single-Link: Übertragungsrate 1x165 MHz (1920x1080 bei 60 Hz,
1280x1024 bei 85Hz)
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Was ist HDTV?
Die Abkürzung steht für "High Definition Television", also für
hochauflösendes Fernsehen und Video. Das ist eine völlig neue
Qualitätsklasse, der grösste Fortschritt seit 1954 als das Farbfernsehen
eingeführt wurde. Genau genommen bringt HDTV sogar gleich 3
faszinierende Neuerungen:
1. Bis zu fünf Mal soviel Bildinformation, das ergibt einen dramatischen
Gewinn an Bildschärfe,
Detailgenauigkeit, Plastizität und auch Farbtreue
2. Alle Programme im modernen Breitbildformat, das kommt dem natürlichen
Sehen entgegen und bringt
Kinofilme optimal zur Geltung
3. Surroundsound in hoher Digitalqualität, bei Sportsendungen ebenso
möglich wie bei Musikprogrammen
oder Spielfilmen
Dies alles miteinander vereint ergibt ein fesselndes Erlebnis, wie man
es bisher nicht gekannt hat.
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Full HD 1.920 x 1.080:
Für Bilder in High Definition Auflösung, wie sie durch HDTV und HD DVD
bereitgestellt werden, hat sich in Europa die Auflösung 1.920x1.080
Bildpunkte für das übertragene Signal weitgehend durchgesetzt. Sie
zeichnet sich durch eine besonders hohe Bildschärfe aus, weil mehr
Bildpunkte für die Darstellung des Bildes zur Verfügung stehen, als bei
jeder anderen aktuell verwendeten Auflösung. Hat das Panel eines
Flachbildfernsehers eine Auflösung, die geringer ist, muss der Fernseher
das Bild auf die geringere Auflösung herunterrechnen (skalieren). Zum
einen kann es dabei zu Rechenfehler kommen, die sich in Bildfehlern
äußern. Zum anderen wird die Schärfe, die das Bildsignal enthält, nicht
voll ausgenutzt, da weniger Bildpunkte bereit stehen. FULL HD Fernseher
verfügen über ein Panel mit der Auflösung 1.920x1.080. Sie können somit
die volle Schärfe des 1.920x1.080 Bildsignals darstellen. Da Toshiba
Fernseher mit FULL HD über den True Scan Mode verfügen, in dem das Bild
ohne Umrechnung (Skalierung) 1:1 wiedergegeben wird, sind durch eine
Skalierung verursachte Bildfehler ausgeschlossen. Insgesamt zeigen FULL
HD Flachbildfernseher also ein besonders scharfes Bild.
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DVB-T:
DVB-T hiesst „Digital Video Braodcasting-Terrestrial“ und meint
digitales Antennenfernsehen. Daneben gibt es noch DVB-S für digitales
Satellitenfernsehen und DVB-C für digitales Kabelfernsehen.
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HDCP:
High-Brandwith
Digital Content Protection ist eine von Intel
entwickelte Spezifikation zum Schutz von digitaler Unterhaltung. HDCP
verhindert nicht das Kopieren oder Aufzeichnen von digitalem Inhalt,
schütz aber die Integrität von Inhalt während der Übermittlung.
HDCP ist der Kopierschutz für die neuen digitalen Videoschnittstellen
DVI und HDMI. Nur wenn HDCP korrekt vom Hersteller in beiden verbundenen
Geräten implementiert wurde, ist für Videodaten ein problemloses
Funktionieren der Interfaces DVI und HDMI sichergestellt.
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Die Auflösung:
Die Auflösung ist die Definition der Anzahl der auf dem Bildschirm
dargestellten Pixel. Man spricht von der Anzahl an horizontalen und
vertikalen Pixel, zum Beispiel 1280 x 1024. Je höher die Auflösung, umso
mehr Informationen können auf dem Bildschirm dargestellt werden.
Für Computer- oder Fernsehbenützer gilt eines gleichermaßen. Je höher
die Auflösung ihres Gerätes ist, desto mehr und besser lässt sich ihre
Information darstellen. Damit ist aber noch lange nicht gewährleistet,
dass echtes Kinoerlebnis aufkommt. Gerade im Kino- und Fernsehsektor
spielt das Flimmern der Bilder eine wichtige Rolle.
Üblicherweise ist der Bildschirm – bis auf wenige Ausnahmen in der
Textverarbeitung – immer breiter als höher und somit ergeben sich für
die Angaben der Auflösung auch verschiedene Werte der darstellbaren
Bildpunkte. Gängige Beispiele sind 800 x 600 oder 1024 x 768 Punkte. Der
PC-Profi spricht dann von einer Auflösung von 800 Bildpunkten auf der
x-Achse (horizontal) und 600 Punkten auf der y-Achse (vertikal). Wenn
wir nun das Fernsehbild betrachten erkennen wir sofort den Unterschied,
nämlich dass dort nicht von Bildpunkten, sondern von Zeilen und Linien
gesprochen wird. Anders als beim Computer werden Fernsehbilder nicht
durch Bildpunkte, sondern durch Zeilen und Linien beschrieben. In Europa
(ausser Frankreich) ist die PAL-Norm gültig. Danach besteht ein
Fernsehbild aus zwei Halbbildern, die zusammen 625 Zeilen haben.
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Kontrast:
Der
Kontrast berechnet sich aus der Helligkeit eines Displays in
Weissdarstellung dividiert durch den Wert bei kompletter
Schwarzdarstellung. So wird ein TV mit einer Leuchtkraft von 300cd/m2
bei voller Weissdarstellung und einem Wert von 0.66cd/m2 in
Schwarzdarstellung als ein Produkt mit einem Kontrast von 450:1 zu
bezeichnet.
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Interlaced:
Im
üblichen PAL-Format wird jedes Bild (Frame) mit 576 sichtbaren,
horizontalen Bildern dargestellt. Jedes Frame wird in zwei separate
Bilder aufgeteilt (A und B). Jedes der Bilder beinhaltet die Hälfte der
für den Aufbau eines Bildes notwendigen Informationen. Bild A beinhaltet
also die Linie 1, 3, 5 usw., während in B die Linien 2, 4, 6 usw. sind.
Das aktuelle Frame beinhaltet also lediglich die Linie, welche im
vorhergehenden Frame nicht enthalten waren. Im standardmässigen,
analogen TV wechselt das Fernsehbild 50- bis 60-mal pro Sekunde (50Hz
für PAL, 60Hz in den meisten NTSC-Systemen). Somit wird also das
Fernsehbild in der Interlaced Darstellung – der Inhalt ist ja aufgeteilt
– bei einer Frequenz von 50Hz nur 25 Mal pro Sekunde komplett
dargestellt (was einer so genannten Frame Rate von 25fps – frames per
second – entspricht).
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Progressive (scan):
Progressive ist vereinfacht gesagt das Gegenteil von „Interlaced“.
Mit dieser Technologie beinhaltet jedes Bild alle Daten, wodurch bei
50Hz das komplette Bild 50 Mal pro Sekunden dargestellt wird (50fps).
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Settop-Box:
Settop-Box heisst eigentlich „Obendrauf-Schachtel“ und ist ein
Oberbegriff für externe Empfänger, die zwischen Antenne und Fernsehgerät
installiert werden. Der Empfänger wandelt digitale Signale in analoge um
und ermöglicht so die Weiterverwendung älterer Fernsehgeräte.
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